Höhenmeter:
1530m
Dauer:
05:00
Schwierigkeitsgrad:
D
Panorama:
Charakter:
Für Abenteurer 
Für Sportliche
Für Sportliche
Start:
Parkplatz Erichhütte (ca. 400 m westlich unterhalb vom Dientner Sattel), 1340 m; bzw. auch Parkplatz Steegmoosalm östlich der Passhöhe, 1280 m
Von Osten: A10 - Abfahrt Bischofshofen und Auffahrt über Mühlbach am Hochkönig zum Dientner Sattel. Von Westen: B311 und über Saalfelden nach Dienten und auf den Dientner Sattel Bahn / Bus: Bhf. Bischofshofen und mit dem Bus auf den Dientner Sattel.
Kondition
extrem
Armkraft
hoch
Technik
hoch
Mut-Psyche
hoch
Bergerfahrung
extrem
Zeitaufwand gesamt
11:00
Gesteinsart
Kalk
Exposition
Süd
Flucht- und Abbruchmöglichkeiten
eine - von der Scharte vor dem Kummetstein nach rechts (Osten) zum Birgkarsteig
Orientierung
leicht
Ausrüstung
Klettersteigset, Helm, mittelfeste Bergschuhe; für den „Flying Fox“ (Umgehung möglich) zusätzl. 2 kurze Expr. mit Schraubkarabiner, Sicherungsseil für „Nicht-Vollprofis“ und Jugendliche!
Beste Jahreszeit
Juli - Oktober
Betreuung
2001 / TVN
Linktipps:
Literaturtipps:
Kurt Schall
KLETTERSTEIG-ATLAS
ÖSTERREICH
Alle lohnenden Klettersteige - von leicht bis extrem schwierig & interessante gesicherte Steige & Überschreitungen
2., aktualisierte, ergänzte und erweiterte Auflage.
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Datum der Anlage:
09.06.2008
Anzahl der Abrufe:
1542
Am „Königsjodler“ wird oft gejodelt! Selten vereint ein Klettersteig so viele Attribute wie Schönheit, Schwierigkeit, Abwechslung, Ausgesetztheit, Höhenlage und landschaftliche Reize optimal in einem einheitlichen Ganzen! Zweifellos und voll berechtigt steht der „Königsjodler“ bei allen Ferrata-Fans länderübergreifend hoch im Kurs. An wetterstabilen Herbsttagen kann es schon vorkommen, dass sich 50 oder 60 Klettersteigler entlang der imposanten Grattürme aneinander reihen.
Zustieg: 2,5 Std. Vom Parkplatz Erichhütte auf bequemen Fahrweg zur Erichhütte (30 Min.). Abzweigung rechts und am rot markierten Weg immer Ri. Hochkönig (tw. Hinweisschilder) aufwärts. An der Abzweigung zum Gandlspitz vorbei und in linkshaltend in eine breite Rinne (tw. gesichert; Steinschlaggefahr!), über welche man zur „Hohen Scharte“ gelangt (hierher auch von Osten über die Stegmoosalm; 2,5 Sd., zuletzt gesicherte, steile Rinne A-B in die Scharte). Dem Srofensteiglein noch ein Stück bergauf folgen in einen begrünten Sattel (ca. 2300 m).
Klettersteig: Aufgrund des großen Höhenunterschiedes, der Höhenlage nahe der 3000er-Marke, des relativ langen Zustiegs sowie des alpinen, langern Abstiegs, vieler Kraft raubenden Passagen und der sogar noch etwas gesteigerten Schwierigkeiten im oberen Abschnitt, sollte jeder Aspirant neben großer Kondition und Trittsicherheit viel Klettersteig-Erfahrung mitbringen, um nicht in Schwierigkeiten zu gelangen. Die vielen Bergrettungseinsätze der letzten Jahre belegen eine manchmal schon fahrlässige Selbstüberschätzung mancher überforderter Berggeher. Um sich und seine Fähigkeiten zu testen, eignet sich der wesentlich kürzere „Grandlspitz-Klettersteig“ (F/c/2) in unmittelbarer Nachbarschaft ideal als Eingehtour. Sollten hier bereits Schwierigkeiten auftreten, ist der „Königsjodler“ um mind. zwei Nummern zu groß! Noch ein paar Gefahren lauern: die große Exponiertheit des Klettersteiges bei einem Gewitter, die oft bis in den Spätsommer vorhandenen Altschneefelder beim Abstieg über den Birgkarsteig (welche vor allem im Herbst nachmittags bereits hart gefroren sein können), sowie nur eine Fluchtmöglichkeit, die ebenfalls hohe Trittsicherheit und Bergerfahrung verlangt. Alles in allem also eine große Herausforderung für Ferratisten, aber für diejenigen, welche dem „Königsjodler“ gewachsen sind, ein unvergleichlich schönes und nachhaltiges Klettersteigerlebnis im (hoch-) alpinen Ambiente. Noch eines sollte nicht unerwähnt bleiben und ist historisch interessant: Der Erbauer Richard Franzl (sowie einige junge Helfer der Bergrettungs-Ortsstellen Dienten und Mühlbach) hat am „Königsjodler“ monatelang gearbeitet und großteils sogar am Grat „gewohnt“ (es gab sogar eine eigene Bauhütte!) und sich damit nicht nur ein Denkmal gesetzt, sondern auch größten Respekt und Dank verdient! Sogar der Extremkletterer und Lokalmatador Albert Precht - bekannt als Purist in Sachen Freiklettern - hat Franzl zu dem professionell angelegten Klettersteig gratuliert und den „Königsjodler“ bereits mehrmals begangen. Dabei hat man Albert sogar einmal beim Jodeln ertappt... In Kürze links zum Beginn der Sicherungen und gleich anstrengend (C/D) auf den ersten Turm, den „Flower Tower“. Weiterer Routenverlauf siesiehe Anstiegsskizze. Der „Flying Fox“ im Mittelteil des Klettersteiges ist nicht zwingend und kann mit Abstieg in eine Scharte und Wiederaufstieg umgangen werden. Eine Fluchtmöglichkeit besteht von der Scharte nach der „Bosch-Promenade“ nach rechts zum Birgkarsteig (unangenehmes, felsiges Geröllgelände bzw. auch Altschnee!). Der obere Teil des „Königsjodler“ ist noch etwas schwieriger („Franzl’s Fantastika“ auf den Kummetstein anhaltend C bis D; vor dem „Hohen Kopf“ noch eine steile, kraftraubende Wand D) als der erste Abschnitt und sollte nur bei genügend Zeitreserve und ausreichender Kondition fortgesetzt werden.
Abstieg: 3,5-4 Std. Vom Hohen Kopf rechts (östlich) kurz bergab zur Birgkarscharte. Nun entweder östlich in etwa 25 Min. aufwärts zum nahen Matrashaus und Abstieg über den Hochkönigweg zur Mitterfeldalm und zum Arthur-Haus (sehr langer Abstieg, Rückfahrt mit Taxibus zum Ausgangspunkt). Oder rechts (südlich) über den Birgkarsteig:: Meist ganzjährige Altschneefelder, tw. unangenehmes Geröllgelände, steil und tw. gesichert (A-B) , aber die kürzeste Abstiegsmöglichkeit. Trittsicherheit unbedingt erforderlich, große Steinschlaggefahr in steilen Abschnitt durch Nachfolgende! Nach dem steilen, gesicherten Abschnitt besteht die Möglichkeit, über eine kurze, brüchige Rinne (gesichert A-B) zur „Hohen Scharte“ aufzusteigen, um wieder zum Zustiegsweg von der Erichhütte zu gelangen. Weiterer Abstieg im Birgkar (ganzjährig Altschneefelder) zur Stegmoosalm und zum Parkplatz (oder noch vor der der Stegmoosalm auf Wanderweg rechts (südwestlich) zum Birgkarhaus am Dientner Sattel).
Abbruchmöglichkeiten: eine - von der Scharte vor dem Kummetstein nach rechts (Osten) zum Birgkarsteig
Zustieg: 2,5 Std. Vom Parkplatz Erichhütte auf bequemen Fahrweg zur Erichhütte (30 Min.). Abzweigung rechts und am rot markierten Weg immer Ri. Hochkönig (tw. Hinweisschilder) aufwärts. An der Abzweigung zum Gandlspitz vorbei und in linkshaltend in eine breite Rinne (tw. gesichert; Steinschlaggefahr!), über welche man zur „Hohen Scharte“ gelangt (hierher auch von Osten über die Stegmoosalm; 2,5 Sd., zuletzt gesicherte, steile Rinne A-B in die Scharte). Dem Srofensteiglein noch ein Stück bergauf folgen in einen begrünten Sattel (ca. 2300 m).
Klettersteig: Aufgrund des großen Höhenunterschiedes, der Höhenlage nahe der 3000er-Marke, des relativ langen Zustiegs sowie des alpinen, langern Abstiegs, vieler Kraft raubenden Passagen und der sogar noch etwas gesteigerten Schwierigkeiten im oberen Abschnitt, sollte jeder Aspirant neben großer Kondition und Trittsicherheit viel Klettersteig-Erfahrung mitbringen, um nicht in Schwierigkeiten zu gelangen. Die vielen Bergrettungseinsätze der letzten Jahre belegen eine manchmal schon fahrlässige Selbstüberschätzung mancher überforderter Berggeher. Um sich und seine Fähigkeiten zu testen, eignet sich der wesentlich kürzere „Grandlspitz-Klettersteig“ (F/c/2) in unmittelbarer Nachbarschaft ideal als Eingehtour. Sollten hier bereits Schwierigkeiten auftreten, ist der „Königsjodler“ um mind. zwei Nummern zu groß! Noch ein paar Gefahren lauern: die große Exponiertheit des Klettersteiges bei einem Gewitter, die oft bis in den Spätsommer vorhandenen Altschneefelder beim Abstieg über den Birgkarsteig (welche vor allem im Herbst nachmittags bereits hart gefroren sein können), sowie nur eine Fluchtmöglichkeit, die ebenfalls hohe Trittsicherheit und Bergerfahrung verlangt. Alles in allem also eine große Herausforderung für Ferratisten, aber für diejenigen, welche dem „Königsjodler“ gewachsen sind, ein unvergleichlich schönes und nachhaltiges Klettersteigerlebnis im (hoch-) alpinen Ambiente. Noch eines sollte nicht unerwähnt bleiben und ist historisch interessant: Der Erbauer Richard Franzl (sowie einige junge Helfer der Bergrettungs-Ortsstellen Dienten und Mühlbach) hat am „Königsjodler“ monatelang gearbeitet und großteils sogar am Grat „gewohnt“ (es gab sogar eine eigene Bauhütte!) und sich damit nicht nur ein Denkmal gesetzt, sondern auch größten Respekt und Dank verdient! Sogar der Extremkletterer und Lokalmatador Albert Precht - bekannt als Purist in Sachen Freiklettern - hat Franzl zu dem professionell angelegten Klettersteig gratuliert und den „Königsjodler“ bereits mehrmals begangen. Dabei hat man Albert sogar einmal beim Jodeln ertappt... In Kürze links zum Beginn der Sicherungen und gleich anstrengend (C/D) auf den ersten Turm, den „Flower Tower“. Weiterer Routenverlauf siesiehe Anstiegsskizze. Der „Flying Fox“ im Mittelteil des Klettersteiges ist nicht zwingend und kann mit Abstieg in eine Scharte und Wiederaufstieg umgangen werden. Eine Fluchtmöglichkeit besteht von der Scharte nach der „Bosch-Promenade“ nach rechts zum Birgkarsteig (unangenehmes, felsiges Geröllgelände bzw. auch Altschnee!). Der obere Teil des „Königsjodler“ ist noch etwas schwieriger („Franzl’s Fantastika“ auf den Kummetstein anhaltend C bis D; vor dem „Hohen Kopf“ noch eine steile, kraftraubende Wand D) als der erste Abschnitt und sollte nur bei genügend Zeitreserve und ausreichender Kondition fortgesetzt werden.
Abstieg: 3,5-4 Std. Vom Hohen Kopf rechts (östlich) kurz bergab zur Birgkarscharte. Nun entweder östlich in etwa 25 Min. aufwärts zum nahen Matrashaus und Abstieg über den Hochkönigweg zur Mitterfeldalm und zum Arthur-Haus (sehr langer Abstieg, Rückfahrt mit Taxibus zum Ausgangspunkt). Oder rechts (südlich) über den Birgkarsteig:: Meist ganzjährige Altschneefelder, tw. unangenehmes Geröllgelände, steil und tw. gesichert (A-B) , aber die kürzeste Abstiegsmöglichkeit. Trittsicherheit unbedingt erforderlich, große Steinschlaggefahr in steilen Abschnitt durch Nachfolgende! Nach dem steilen, gesicherten Abschnitt besteht die Möglichkeit, über eine kurze, brüchige Rinne (gesichert A-B) zur „Hohen Scharte“ aufzusteigen, um wieder zum Zustiegsweg von der Erichhütte zu gelangen. Weiterer Abstieg im Birgkar (ganzjährig Altschneefelder) zur Stegmoosalm und zum Parkplatz (oder noch vor der der Stegmoosalm auf Wanderweg rechts (südwestlich) zum Birgkarhaus am Dientner Sattel).
Abbruchmöglichkeiten: eine - von der Scharte vor dem Kummetstein nach rechts (Osten) zum Birgkarsteig
Tour- & GPS-Daten
Die Verwendung der Tour- & GPS Daten erfolgt auf eigene Gefahr. Alpengluehen.com übernimmt keine Gewähr und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten. Bitte beachte vor allem beim Einsatz eines GPS-Gerätes, dass die Verbindung zum Satelliten nicht immer gegeben ist. Du musst immer in der Lage sein, Dich auch ohne GPS-Gerät zurechtzufinden.
Die Verwendung der Tour- & GPS Daten erfolgt auf eigene Gefahr. Alpengluehen.com übernimmt keine Gewähr und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten. Bitte beachte vor allem beim Einsatz eines GPS-Gerätes, dass die Verbindung zum Satelliten nicht immer gegeben ist. Du musst immer in der Lage sein, Dich auch ohne GPS-Gerät zurechtzufinden.

Vor allem im Osten gibt es teils zähe und beständige Hochnebelfelder. Auf den Bergen sowie im Westen und an der Alpennordseite scheint hingegen oft, sonst nur teilweise die Sonne. Der Wind ..
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